Gesunde Kopfhaut – tolles Haar!

Der Ursprung von gesundem, schönem Haar liegt in der Kopfhaut. Dieser Fakt ist mittlerweile bekannt. Zeit also, dem Haar an die Wurzel zu gehen:

Frauen, die in die Wechseljahre kommen, kennen das Problem. Plötzlich verändert sich die Haarstruktur und damit nicht genug. Das Haar wird feiner, der Scheitel lichtet sich und aus der jugendlichen Wallemähne werden Haare, die förmlich nach Volumen schreien. Genau wie eine Veränderung des Hormonspiegels können Stress und Medikamente der Grund für dünner werdendes Haar oder gar Haarausfall sein. Was also tun? Zunächst einmal empfiehlt sich eine professionelle Kopfhautanalyse. Einige Friseursalons sind spezialisiert auf das Thema Kopfhaut, haben die passenden Analysetools und im Idealfall auch ein gutes Netzwerk an Dermatologen zur Hand, wenn die Ursache medizinischer Art ist.


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Wissenswerte Fakten: Jeden Tag verabschieden sich rund 100 Haare von der Kopfhaut. Das ist nicht bedenklich, geht man von rund 100.000 Haaren aus, die man im Schnitt auf dem Kopf trägt. Der Lebenszyklus des Haares durchläuft gemeinhin drei Phasen, es wächst, befindet sich anschließend in der Übergangsphase und geht dann in die Ruhephase, bis es ausfällt. Auch das ist ein natürlicher Vorgang. Denn altes Haar macht so Platz für neues, kraftvolles – im Normalfall. Ändert sich jedoch die Situation und der Anteil der Haare in Ruhephase ist größer als der der „aktiven Haare", so entsteht Haarausfall.
Übrigens: Bei einigen Menschen fallen im Frühling und im Herbst vermehrt Haare aus. Dieses Phänomen nennt man synchronisierten Haarzyklus – ist aber keine Krankheit.

Bei beginnendem Dünnerwerden des Haares: Durch die regelmäßige Anwendung eines Kopfhaut-Tonikums wird die Haarwurzel stimuliert, das Haarwachstum angeregt und Haarausfall vorgebeugt. Glynt–Fachtrainerin Ramona Hlusin weiß: „Nur eine intakte Nährstoffversorgung der Haarwurzeln fördert eine optimale Durchblutung der Kopfhaut. Der Inhaltsstoff Panthenol stimuliert die Zellneubildung. Tocopherol, auch als Vitamin E bekannt, wirkt zellschützend."
Egal für welche Behandlungsmethode man sich entscheidet: Über Nacht dürfen keine Wunder erwartet werden. Denn schließlich wächst das Haar im Schnitt nur 1 bis 1,5 cm im Monat. Haarwuchsstimulierende Shampoos, Nahrungsergänzungsmittel mit Biotin oder eben Kopfhautseren sollten mindestens 4-6 Monate – und zwar regelmäßig angewendet werden.


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Do's and Don'ts bei schwächelndem Haar:
Keine strengen Frisuren! Das Haar zu einem straffen Zopf zusammenzubinden ist keine gute Idee. Denn hier wird mechanischer Zug auf die Haarwurzel ausgeübt, schlecht fürs eh schon schwächelnde Haar! Ein lockerer Zopf oder ein Messy Bun anstatt eines Ballettknotens sind weitaus freundlicher zum Haar und belasten es weniger.

Nicht nur fürs Gesicht: Mesotherapie
Eine vielversprechende und zugegeben relativ neue Methode ist die Kopfhaut-Mesotherapie. Hier gibt es bereits Haarspezialisten wie Beatrice Naumann in Berlin, Inhaberin des Salons Aglaea, die diese Art der Anregung von Haarwuchs erfolgreich anwenden. Bei dieser Behandlung werden über einen gewissen Zeitraum wöchentlich auf die Symptome der Kundin abgestimmte Vitamincocktails in die Kopfhaut injiziert. Das Ergebnis überzeugt: Die Haare wachsen wieder kräftiger nach.

Adressen für den Haarprofi:
Wer als Friseur seine Kopfhautexpertise herausstellen möchte, kann sich hier informieren: www.conceptcoaching-bn.de
Erfahrene Profis auf diesem Gebiet finden sich auch hier: www.bader-house.de
Auch die friseurexklusive VitaHairLight Methode verspricht bei regelmäßiger Anwendung kraftvolleres Haar. www.vitahairlight.com