Spagat zwischen Mode & Business: so stylen sich trendbewusste Business-Männer

Männer und Mode. Im 21. Jahrhundert sind das längst keine unüberbrückbaren Gegensätze mehr. Die Männerwelt geht gerne shoppen, ist modeinteressiert und stylt sich bewusst. Vor allem in der Freizeit leben selbstbewusste Männer zwischen 20 und 50 ihre modische Seite aus. Im Berufsleben allerdings sind sie durch strenge Vorschriften bei ihrem Styling mitunter eingeschränkt. Doch selbst in konservativen Jobs ist heutzutage Modebewusstsein möglich.

Der klassische Business-Look

Die Frage nach dem angemessenen Büro-Style ist schnell beantwortet: Anzug, Hemd und Krawatte, dazu Lederschuhe. Vor allem bei Meetings, Präsentationen und Geschäftsessen ist ein seriöses Auftreten wichtig und damit eine strenge Kleideretikette. Gleiches gilt für die Haare. Klassische Frisuren sind daher Pflicht.

      1. Seitenscheitel à la Cary Grant
      2. Klassisch kurzgeschnitten
      3. Elegante Gel-Frisur im Dandy-Look (2015 übrigens wieder topmodern)

    Farbexperimente oder extreme Stylings sind ebenso ein No-Go wie Out-of-Bed-Frisuren. Sauber und ordentlich sind die Grundprämissen, die für den Büro-Look selbstverständlich sein sollten. Trotz dieser strengen Richtlinien können Sie Ihr Modebewusstsein ein wenig ausleben. Modische Hemden und Accessoires, mit denen Sie auch Farbakzente setzen können, sind durchaus erlaubt. Solange es hochwertige Materialien sind.

    Styling ist branchenabhängig

    Wie streng die Etikette für den Business-Look ausfällt, ist sehr branchenabhängig. Konservative Berufe wie Steuerberater, Rechtsanwalt und Manager verlangen nach klassischen Anzügen in Schwarz, Grau oder Blau. Es gilt: je dunkler die Farbe, desto höher die Position.
    Ganz streng muss es nicht immer sein. In manchen Kanzleien und Büros, vor allem mit einem jungen Team, darf der konservative Stil auch mal mit einer Kombination aus Hemd, Sakko, schwarzen Jeans und Lederschuhen durchbrochen werden. Am Casual Friday ist auch Pullover statt Sakko und im Sommer Poloshirt möglich. Die Richtlinien für Ihre Haare bleiben jedoch bestehen. Denn eine zu modische Frisur würde das Styling noch legerer machen und das wäre für einen erfolgreichen Geschäftsmann dann doch unangebracht.
    In kreativen Branchen sind die Kleidervorschriften lockerer. Schließlich spiegelt das Outfit in gewisser Weise auch das Tätigkeitsfeld wider. Modebewusstsein kann in Marketingagenturen oder Designbüros daher in gewissen Grenzen ausgelebt werden. So tragen Junior Creative Director und Webdesigner aktuell schon mal exklusive Jeans, karierte Hemden und Slim-Fit-Sakkos zu Brogue- oder Desert- Boots. Sowohl für konservative als auch für kreative Berufe finden Männer passende Mode bei Braun Hamburg. Die Bandbreite reicht hier vom klassischen bis hin zum modernen Business-Look.

    Auch die Frisur darf zu den Kreativen passen: durchgestuftes Deckhaar und kurze Seitenpartien sind ideal. Das ist variantenreich und kann sowohl seriös und ordentlich (Seitenscheitel), als auch wild und lässig gestylt werden (fransig in die Stirn, wild nach oben aufgestellt).

    Seriös im Job, modisch in der Freizeit

    Oftmals stimmt die Art des Tätigkeitsfelds auch mit den persönlichen Interessen und dem Charakter überein. Unternehmensberater, Rechtsanwälte oder Manager kleiden sich auch häufig privat mit Hemd, Poloshirt und Kaschmirpullover zu Jeans und teuren Schuhen. Daneben gibt es immer wieder Männer mit klassischem Bürojob, die in ihrer Freizeit einen lockeren, modernen Lebensstil pflegen. Das möchten sie selbstverständlich mit ihrem Styling zum Ausdruck bringen. Was bei der Kleidung recht einfach ist, gestaltet sich bei der Frisur ein wenig haariger.
    Die Lösung: eine Frisur, die sich mit Styling-Produkten und ein paar geübten Handgriffen verändern lässt. Geeignet hierfür und 2015 auch angesagt, ist längeres Deckhaar mit einem (nicht zu kurzen) Undercut ringsherum. Fürs Büro wird das längere Haar locker nach hinten oder zum Seitenscheitel gekämmt und mit Haarspray fixiert. Für die Freizeit: die langen Haare werden mit den Fingern wild in unterschiedliche Richtungen frisiert. Styling-Produkte wie Gel und Haarspray sorgen für die notwendige Standfestigkeit. Auch Pony ist für Männer dieses Jahr en Vogue und für die zwei Seiten des Businessman geeignet. Brav nach vorne wird es seriös, nach Feierabend wird der Pony dann teilweise aufgestellt oder lockig frisiert.
    Wer die passende Frisur wählt, kann sein Styling sowohl Outfit als auch Anlass leicht anpassen. So gelingt der Spagat zwischen Mode und Business.

    Fotos:
    „Legerer Look“ (http://issuu.com/braunhamburg/docs/braun_journal_kaisergalerie_114_230/1...)
    „Casual Friday“: (http://issuu.com/braunhamburg/docs/masculin_cashmere-special_hw2014_br/2...)