Vom Protestzeichen zum Trend-Schnitt

Hair-Tattoos setzen sich dauerhaft durch:

hair-tattoo-008.jpg Sie sind trendy, fallen auf und halten etwa zwei Wochen: Hair Tattoos, ins kurze Haar geschnittene Muster. Womit Freaks einst ihre Gesinnung demonstrierten, setzt sich inzwischen als exotisches Element trendiger Frisuren durch. Immer mehr Salons bieten sogenannte Art Lines an: Das können schwungvolle Ethnomuster, geometrisches und sogar Gesichter sein. Neben der richtigen Maschine von WAHL, ermila oder MOSER und etwas Übung brauchen Friseure dazu nur eines: den Mut, Neues zu wagen.

Alexander Kübler aus Villingen-Schwenningen. Der 38-jährige Educational Director beim führenden Maschinenhersteller Wahl GmbH und Inhaber derhair-tattoo-009.jpg „Gig School of Hair", beschäftigt sich seit den späten 80ern mit Hair Tattoos und vermittelt jährlich vielen hundert Friseuren die richtige Technik. Die „Art Lines haben sich endgültig etabliert", ist er sich sicher.

Ihren Ursprung hat die Technik wohl im London der 80er Jahre. Damals wurde es bei Szenegängern rund um die Carnaby Street hip, sich eine Friedensrune oder Anarcho-Zeichen ins raspelkurze Haar rasieren zu lassen. „Punkfrisuren und Hair Tattoos haben wahrscheinlich dieselbe Wurzel", vermutet Kübler deshalb. In den 90er Jahren wurde es ruhig um die Haarbilder. Erst Schauspieler wie Vin Diesel in „"Triple X" (2002) oder Wesley Snipes in „Blade" (2005), machten exotische Tattoos in den Haaren zum Attribut cooler Helden.

Art Lines gelingen am besten mit kleinen, wendigen Maschinen. Alexander Kübler schwört auf die ChroMini von MOSER mit dem speziellen Wechselschneidsatz Carving-Blade. Gerne setzt er auch die MAG von WAHL ein, die er wie einen Stift führen kann.

 

 

 

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