Pressemitteilung - Fulda, 20.03.2006

Mit dem Titel „TOP Salon 2006" für den besten Friseursalon im gesamten deutschsprachigen Raum ist „hair szenario" aus Fulda ausgezeichnet worden. Die Verleihung gilt als „Oscar" der Branche und wurde gestern bei der Friseur-Fachmesse „Top Hair International" vor 3.000 Friseurfachleuten und Messebesuchern an die Inhaber Uschi und Manfred Hohmann (Hilders) verliehen. Um den Titel hatten sich 715 Friseursalons aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beworben, 180 kamen in die Endausscheidung, aus der „hair szenario" letztlich als Sieger hervorging. Zur Jury gehörten u.a. Journalisten, die „Top Salon"-Gewinner früherer Jahrgänge, das „Deutsche Institut für Wirtschaftswissenschaften und Innovation" aus Koblenz, das Testinstitut „Multisearch" (München) und der Verleger des branchengrößten Fachmagazins „TOP HAIR International".

News060320_20_DSC_0106a.jpg„Wir sind sehr glücklich und stolz", sagten die beiden Friseurmeister Uschi und Manfred Hohmann. Sie werten die Auszeichnung einerseits auch als Anerkennung für ihr 18-jähriges Engagement, Fachkönnen und Ausbildungseinsatz in eigenen Friseursalons in Fulda, Hünfeld und Hilders. Doch der „Friseur-Oscar" ist für Hohmanns ebenso eine Bestätigung ihres unternehmerischen Mutes: sie hatten im April 2005 mitten in der - oft als problematisch eingestuften - Fuldaer Innenstadt einen Salon mit besonderem Konzept eröffnet.

Das innovative Programm - mit dem „hair szenario" am Luckenberg in Fulda nun „bester Friseursalon in Deutschland, Österreich und der Schweiz" wurde - besteht aus „4 Salons unter 1 Dach": Classic für Damen, Luxury Lounge für besondere Individualität und Komfort, Barbershop für Herren und - in Branche unüblich - ein herstellerunabhängiges Angebot für Haardiagnose und Pflege.

Uschi und Manfred Hohmann haben sich allerdings schon immer an „Neues" herangewagt: sie haben als erstes Friseurunternehmen im Raum Fulda ihre Dienstleistungen bis 20 Uhr angeboten und spezielle Salons für „Schnittpreis je nach Zeitaufwand" oder tageszeitenabhängige „Börsenpreise" (gestern ab 14 Uhr wenig Nachfrage = heute ab 14 Uhr niedriger Preis) eingerichtet. Es gab Stylingparties, Samstags Croissants zum Tönen oder Freitags „Cocktailstunde" zum Fönen und in einer eigenen Karriereschule wird nicht nur der eigene Nachwuchs aus- und weitergebildet.

Mit manchen Dingen waren Hohmanns ihrer Zeit jedoch voraus: das reguläre „Freitags bis 22 Uhr"-Angebot wurde nur wenig genutzt und die „Styling-Bar zum Selberfönen" setzte sich bei den Kunhair_szenario.jpgden auch nicht durch. „Das macht nichts. Wir sind kundenorientierte Unternehmer - das heißt ja: immer wieder was unternehmen und die Kunden entscheiden dann, was sie wollen und was nicht", sagt Manfred Hohmann dazu. Und wenn sich die Wünsche der Menschen ändern, setzt er dies eben um: im 1. Konzept-Salon „hair szenario" in der Lindenstraße 1995 war es „in", Männer und Frauen nebeneinander zu bedienen. Am Luckenberg gingen Hohmanns 2005 davon wieder ab: „Unisex ist out - heute möchten unsere Kunden lieber wieder getrennt verschönert werden. Und die Herren sind auch selbstbewusster geworden und wagen untereinander modischere Frisuren", hat der 48-jährige Friseurmeister festgestellt.

Das Friseurunternehmen Hohmann beschäftigt derzeit 70 Angestellte und besteht in diesem Jahr aus 4 hair szenario Salons, einem Lizenzunternehmen, 2 Pony-Clubs, 2 Verkaufsshops, 1 Friseur-Großhandel, einer Seminar- und Weiterbildungsschule. „Keimzell" war das 1950 gegründete Geschäft von Manfreds Vater, dem Friseurmeister Vinzenz Hohmann, der in den 50er und 60er Jahren schon mehrfach nationale und internationale Branchenpreise in die Rhön holte. In diesen 56 Jahren wurden rund 250 junge Frauen und Männer im Friseurhandwerk, das auch eine Kunst ist, ausgebildet.