Tarifverträge im Friseurhandwerk

080601-verdi-mindes-lohn.JPGSeit dem Aussetzen der Tarifverträge und der Lohnempfehlungen im Jahre 2005 wurde im Mai 2008 ein neuer Tarifvertrag für Friseure in Nordrhein und Westfalen festgelegt.

In diesem neuen Tarifvertrag für die Friseure in Nordrhein & Westfalen steigen für alle Mitarbeitergruppen die Lohnkosten um durchschnittlich 7,5 Prozent.
Die beiden Friseurverbände und die Gewerkschaft ver.di vereinbarten im Tarifausschuss beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales für die unterste Gesellengruppe einen Stundenlohn von 7,60 Euro.
Aber auch die qualifizierten Gesellen und Meister verdienen im Durchschnitt um 7,5 Prozent mehr.

Eine Friseurin verdient nun nach bestandener Gesellenprüfung bei einer Arbeitszeit von 39,5 Std. die Woche 1300,- €. Eine Friseurmeisterin, die mit der Ausbildung beauftragt ist und einen Betrieb leitet, erhält
nun 2163,- € (12,65 € in der Stunde).

Tarifverträge sind bindend und gelten für Innungsmitglieder sowie für Nicht-Innungsmitglieder!

Dieser Lohnzuwachs wird die Betriebe zur Neukalkulation der Bedienleistungen zwingen und dazu führen, dass die Preise beim Friseur ansteigen. Ob dann noch 8,- € oder 10,- € Haarschnitte unter regulären Voraussetzungen durchführbar sind, wird sich wohl zeigen.

 

Mehr über dieses Thema erfahren auch sie hier!
Homepage: Innungsverband Friseur und Kosmetik Nordrhein
Homepage: Innungsverband des Friseurhandwerks Westfalen - Lippe
Homepage: ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

A/B