Friseur Ausbildung

Friseur beim SchneidenDauer der Friseurausbildung

  • 3 Jahre im dualen System (Berufschule und Betrieb - Vollzeit)
  • Die Ausbildung ist grundsätzlich auch als Umschulung in 2 Jahren durchführbar

Vorraussetzungen

Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur

Einsatzgebiete

Friseure arbeiten hauptsächlich in Unternehmen des Friseurhandwerks, aber auch in Hotels, Kur-/Wellnesseinrichtungen, Beauty-Salons, Kosmetik-/Haarpflegeeinrichtungen und Geschäften, Theater, Film und Fernsehen u.ä.

Abschluss

  • Friseur/-in - Prüfung vor der zuständigen Kammer, Gesellenprüfung
  • Zwischenprüfung erfolgt bereits vor Ende des 2.Lehrjahres

Ausbildungsvergütung

Alte Bundesländer

  • 320 - 380 € (1.Lehrjahr)
  • 410 - 450 € (2. Lehrjahr)
  • 480 - 540 € (3.Lehrjahr)

Neue Bundesländer

  • 210 - 230 € (1.Lehrjahr)
  • 240 - 270 € (2.Lehrjahr)
  • 320 - 360 € (3.Lehrjahr)

Anforderungen

Eine der wichtigsten Vorraussetzungen ist ein sicheres Stilempfinden. Friseure müssen fähig sein, dem Kunden eine umfassende Typberatung anbieten zu können. Kunden wissen oft selbst nicht genau was Sie sich vorstellen, der Friseur steht als Berater zu Seite und muss intuitiv erkennen, was sich der Kunde wünscht.

Es gehört nicht nur „Waschen, schneiden, legen" zu diesem Beruf sondern auch ein professioneller Schnitt, Färben, auch mit chemischen Substanzen, Strähnchentechniken, Beratung (Pflegeprodukte, Stylingtipps), Maniküre und Pediküre, Kosmetikkenntnisse und vieles mehr. Die Vielfältigkeit in diesem Beruf fordert ständige Weiterbildungen um auf dem Laufenden zu bleiben.

Friseure brauchen einen festen Geschmack und müssen auch oft von Ihren eigenen Vorlieben abweichen können um dem Kunden entgegenzukommen. Sie benötigen Geduld, Kreativität, körperliche und seelische Belastbarkeit und ein sehr gutes Einfühlungsvermögen. Die Kunden sehen in Ihrem Friseur oft einen Vertrauten, einen Gesprächspartner, dementsprechend sind Höflichkeit, Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit dem Kunden gegenüber, selbst in den größten Stresssituationen, unabdingbare Eigenschaften.

Der Alltag fordert anstrengende körperliche Arbeit, denn der Beruf wird größtenteils im Stehen ausgeführt. Wer mit Rücken- und Gelenkschmerzen zu kämpfen hat oder allergisch gegen im Salon verwendete chemische Substanzen ist, sollte sich noch einmal darüber Gedanken machen, ob dieser Beruf wirklich das richtige für ihn ist.
Wer aber der Meinung ist den anspruchsvollen Forderungen und der ständigen Weiterbildung gewachsen zu sein und dabei noch Freude an einem vielfältigen kreativen Beruf hat, für den könnte dies wirklich der Traumberuf sein,

Weiterbildung nach der Ausbildung: Nach der Ausbildung empfiehlt es sich, sich zum Friseurmeister oder Friseurkosmetiker weiterzubilden. Mit Abschluss der Meisterprüfung besteht auch die Möglichkeit zur Selbstständigkeit.
Wer nicht ein Leben lang in einem Salon arbeiten möchte, hat die Möglichkeit als Haarstylist, Farb- und Stilberater, Theater-/Filmfriseur u.v.m. Fuß zu fassen.

Wer weitere Fragen hat kann sich an www.arbeitsagentur.de oder www.ihk.de wenden oder auch an den entsprechenden Landesinnungsverband des Friseurhandwerks.

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